Fotografie ist dein Business und es geht dir um Bilder? Gut so, denn Fotografie lebt von den Bildern kreativer und professioneller Fotografinnen und Fotografen. Nur logisch, dass FotografInnen auf ihrer Website viele Bilder präsentieren. Groß, in guter Qualität und am besten einzeln, damit sie Wirkung entfalten. Mit Informationen, Geschichten zu den Bildern oder Design auf ihrer Website sind FotografInnen jedoch gerne zurückhaltend.
Wenn deine Website auch so angelegt ist, frag dich mal, ob diese Art der Web-Präsentation deine KundInnen wirklich erreicht und sie abholt. Mein Tipp: Neben inspirierenden Bildern darf dein Web-Portfolio mehr bieten, damit aus interessierten BesucherInnen AuftraggeberInnen werden.
Für deine Fotografie-Website: Denke an deine Zielgruppe
Als ich meine Website vor einigen Jahren überarbeitet habe, stellte ich mir die Frage: Für wen mache ich das eigentlich? Sollte meine Website in erster Linie mir gefallen oder sollte sie sich an dem orientieren, was für meine Zielgruppe nützlich ist? Schnell wurde mir klar, dass es mir vor allem darum geht, meinen KundInnen einen Mehrwert zu bieten. Sie sollen wissen, mit wem sie es zu tun haben und einen guten Eindruck von meiner Arbeitsweise, meinen Angeboten und meinen Standpunkten bekommen. Diese Überlegung gilt auch für Fotografinnen und Fotografen – es ist wichtig, dass die Website nicht nur dem eigenen Geschmack entspricht, sondern auch die Bedürfnisse der KundInnen anspricht.
Potenzielle AuftraggeberInnen im Fokus: Deine Website als Impulsgeberin
Die Hauptzielgruppe deiner Fotografie-Website sind diejenigen, die nach FotografInnen suchen, die ihre Vision einfangen können – sei es für eine Werbekampagne, Business-Porträts oder Dokumentationen. Alle suchen nach aussagekräftigen und inspirierenden Bildern für ihre kommenden Projekte.
Frag dich, ob deine Website so kreativ oder konservativ ist wie die Projekte deiner KundInnen. Bildet sie deinen Geschäftsbereich gut ab und entspricht sie dabei den Erwartungen deiner AuftraggeberInnen? Was vermutest du? Eine Fotografie-Website sollte zugleich Showroom für erstklassige Fotografie, aber auch Animateurin für Unentschlossene sowie Marketingmanagerin für deine Akquise-Ziele sein.
Biete Mehrwert und sorge für Sichtbarkeit: Tipps für deine Website
Mache deine Website zu einem Ort, der den BesucherInnen einen klaren Mehrwert bietet. Das können informative Texte, Beiträge über Fotografie, deine Leistungen oder Branchentrends sein. Passe deine Website an die Bedürfnisse deiner KundInnen an – sorge für eine klare Struktur, leicht verständliche Navigation und deutliche Kontaktmöglichkeiten. Vergiss nicht, regelmäßig neue Arbeiten und Projekte zu präsentieren, um Aktualität und Kreativität zu zeigen, denn für viele KundInnen zählen Referenzen und freie Arbeiten gleichermaßen. Nutze und ergänze Informationen, Texte und Geschichten, um KundInnen nicht nur mit Bildern zu fesseln. Und vergiss nicht die Bedeutung einer soliden SEO-Strategie. Eine Website, die nur auf eine schöne Bildpräsentation setzt, wird von der Suchmaschine gerne übersehen und taugt nichts als Akquise-Helferin.
Plane deine Website für „Mobile first“
Die Planung einer neuen Fotografie-Website, übrigens nicht nur in der Kreativbranche, erfolgt heute vorrangig für die mobile Performance und Usability. Die Desktop-Darstellung nimmt mittlerweile nur den zweiten Platz bei der Planung, der Gestaltung und der Bildpräsentation ein, aber sollte, na klar, trotzdem gut aussehen und funktionieren. Achte darauf, dass deine Website auf dem Smartphone und dem Tablet richtig gut funktioniert. So wird sie nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch informativ, unterhaltsam und effektiv in der KundInnengewinnung. Denn am Ende soll deine Website nicht nur bewundert werden, sondern auch Anfragen generieren.
Recap
- Präsentiere auf deiner Website neben inspirierenden Bildern auch Informationen und Geschichten zu deiner Arbeit
- Wähle für dein Web-Portfolio ein ansprechendes Design, das deine Zielgruppe abholt
- Potenzielle AuftraggeberInnen erwarten nicht nur ästhetische Bilder, sondern Einblick in deine Arbeit und Informationen zu dir
- Deine Website sollte informativen Content, eine klare Struktur, eine leicht verständliche Navigation und einfache Kontaktmöglichkeiten bieten
- Regelmäßige Aktualisierung, Referenzen und eine solide SEO-Strategie sind wichtig, damit deine Website als Akquise-Helferin funktioniert
- Bei der Planung der Website sollte die mobile Performance und Usability im Vordergrund stehen